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Historie

1075
Der Edelfreie Wirint zu Wischinvelt erhält vom Bischof Hermann zu Bamberg Kirchengüter.

1079
In einem Brief droht Papst Gregor VII Wirint von Wischinvelt wegen der nicht erfolgten Herausgabe dieser Güter mit dem Kirchenbann.

Um 1100
Errichtung der Burg Waischenfeld auf dem „Schlüsselberg“

 1122
In einer Urkunde Bischof Ottos I. von Bamberg wird die Burg Wischinvelt erstmals urkundlich erwähnt.

1216 - 1219
Mit Ulrich von Wischinvelt verlöscht das Geschlecht der Edlen von Waischenfeld. Vermutlich war seine Mutter eine geborene von Greifenstein, weshalb der Besitz Eberhard III von Greifenstein zugesprochen wurde. Dieser baute die Burg aus und nennt sich fortan Eberhard zu Schlüsselberg.

1307 - 46
Waischenfeld wird unter Konrad II. von Schlüsselberg ausgebaut und erhält 1315 das Stadtrecht. In den folgenden Jahren wird die Stadtmauer errichtet und mit der Burg verbunden. Trotz des Ausbaus verlegt Konrad II seinen Wohnsitz auf die Burg Neideck.

1347
Nach dem Tod Konrad II. (bei der Belagerung der Burg Neideck durch ein Blidengeschoß) fällt der Besitz der Schlüsselberger an das Hochstift Bamberg.

1430
Eroberung und Verwüstung der Stadt Waischenfeld durch die Hussiten. Die Burg blieb wahrscheinlich verschont.

1518/19 und 1589/90
Das Oberamtsschloß wird in zwei Bauphasen errichtet.

1525
Keine Zerstörung von Burg Waischenfeld während des Bauernkrieges.

1553
Söldner des Markgrafen Alcibiades plündern Waischenfeld und brennen die Stadt nieder.

1632
Zerstörung der Stadt durch die Schweden.

1754 - 56
Das heute noch erhaltene Oberamtsschloß wird durch den Waischenfelder „Wenzel Schwesinger“ völlig neu gebaut.

1796
Die Franzosen beschädigen das Schloss.

1969
Gründung des Burgenvereins Waischenfeld

1980 - 82
Sanierung der Burg Waischenfeld und Ausbau des ehemaligen Oberamtsschlosses.